Auf dieser Seite gibts Bilder, Tips und Infos über den Buchauer Modelllokschuppenbau.

 

 

Der Lokschuppen im Orginal:

1896 wurde der Lokschuppen nach Vorlage des Einheitslokschuppen der Württembergischen Eisenbahn geplant. Abweichend vom Einheitslokschuppen wurde auch hinten ein Tor eingeplant . Dadurch konnte die zweite Lok ohne große Rangschierarbeit eingesetzt werden. 1915 wurde der Schuppen um 11m verlängert da auf Grund des hohen Transportaufkommens eine dritte Lok benötigt wurde.Das hintere Tor wurde einfach nach hintengesetzt. Der Schuppen blieb dann bis zur Stilllegung unverändert. Ob aber von Anfang an vorne ein Schiebetor oder ein Schwenktor war, ist mir nicht bekannt.

Lokschuppen im Modell:

Der Lokschuppen stellt die Epoche ab 1958 - 1964 dar. Er besteht aus drei Fallerkombibausätzen Bahnhof Gügglingen Nr.118.  Diese Bausätze werden auch benötigt um das Bahnhofsgebäude und das Nebengebäude zu bauen. Ein kleiner Tip, um Geld zu sparen, habe ich die Bausätze im Ebay ersteigert. Mit etwas Geduld habe ich dafür nicht mehr als 15 € bezahlt. Am Anfang hatte ich Probleme Unterlagen und Bilder zu bekommen. Da ich selber aus Buchau bin und die Bahn und die Gebäude noch als Kind kenne, habe ich trotzdem keine detaillierte Erinnerung mehr. Ich bekam aber dankenswerterweise von der Stadtverwaltung Pläne von den Gebäuden und auch einen Lageplan der Gleisanlagen.Auch konnte ich auf das Wissen und das Bildmaterial des letzten noch lebenden Federseebahners Herrn Josef Wahl zurückgreifen. Den Rest an Infomationen habe ich aus Büchern, Zeitungen, Filmen und dem Internet.

 

                         Das Orginal

                                                                                                                                                                                                                                                                                                                                              (Aufnahme Sammlung Wahl)

Gleiseinbau: Das Schienenprofil ist auf eine mit Kupferfolie beschichtete Pertinaxplatte an der die Aussparung für die Grube ausgefräst wurde, aufgelötet. Das Gleis werde ich jetzt noch auf die Höhe des Schuppenbodens verfüllen. Die Schraubenköpfe werde ich noch versenken.

Schiebetor: Die Tore sind aus der selben Kunststoffstrukturplatte wie die vordere Bretterwand. Um die Tore "alt aussehen zu lassen" verwende ich Pulverfarben und Aquarellstifte. Für größere Flächen wie Wände und Dach habe ich mich im airbrushen versucht, was nach anfänglichen kleineren Problemen jetzt sehr gut fuktioniert. Als Farben verwende ich Revell Wasserfarben. Die Farben sind günstig, fast überall zu kaufen und Pinsel und Pistole sind relativ leicht zu reinigen. Am Schluß fixiere ich alles mit Noch Sprühkleber. Die Schiebetorfunktion geht manuell mit einem 1mm Federdraht welcher durch ein Messingrohr, das vorne ausgefräst ist, geführt wird. Der Federstahl wird vone um 90° gebogen und in einer 1mm Bohrung im Tor eingehängt. Die Torführung ist unten in der Kunststoffgrundplatte ausgefräst. Die obere Führung ist eine Kunstoff U - Schiene von Plastrukt.

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